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Anwendungsfall

Automation Agency: ein Satz Prozessbeschreibung — ein getesteter Workflow-Entwurf für § 14a EnWG

Der Fachbereich beschreibt den Prozess in einem Satz — die Agency baut daraus einen Workflow-Entwurf für den nativen Workflow Builder. Sechs Rollen arbeiten nacheinander: Intake, Architekt, Engineer, QA, Compliance-Review, Delivery. Der Graph wird gegen die Vorabprüfung validiert und im Simulationsmodus der Engine testgelaufen, bevor ein Mensch ihn sieht. Jeder Knoten mit Außenwirkung wird dabei gestubbt — kein Kunde, kein Installateur und kein Lieferant bekommt im Test eine Nachricht. Die Agency aktiviert nie; die Freigabe erteilt ein tenant_admin.

Ein Satz
Prozessbeschreibung in Alltagssprache statt Knoten und Kanten
Testlauf
im Simulationsmodus der Engine — jeder Knoten mit Außenwirkung wird gestubbt
Nur Entwurf
Aktivierung ausschließlich durch tenant_admin — nie durch die Agency
Die Ausgangslage

Seit dem 01.01.2024 muss jede neue steuerbare Verbrauchseinrichtung — Wärmepumpe, Wallbox, Speicher — nach § 14a EnWG angemeldet, geprüft und einem Modul der Entgeltreduzierung zugeordnet werden. Für ein Stadtwerk ist das ein Mengenprozess mit Kundenwirkung: Netzanschlusspunkt prüfen, Modul zuordnen, bei fehlenden Angaben den Installateur nachfassen, Kunde und Lieferant informieren, den Vorgang dokumentieren. Der Fachbereich weiß genau, wie das läuft — bauen kann den Ablauf dort niemand.

So funktioniert es
1

Den Prozess in einem Satz beschreiben

Kein Diagramm, keine Knoten: Sie schreiben, was passieren soll. Die Agency erkennt daraus Auslöser, benötigte Fähigkeit und Aktionen — und fragt nach, statt zu raten, wenn die Beschreibung nicht eindeutig ist.

2

Bauen, validieren, testlaufen

Der Engineer erzeugt den Graphen ausschließlich aus freigegebenen Knotentypen; Shell-Ausführung ist ausgeschlossen. Validierungsfehler gehen an ihn zurück, begrenzt auf wenige Runden. Danach läuft der Workflow im Simulationsmodus — die Knoten mit Außenwirkung liefern Stubs statt echter Versände.

3

Prüfbericht lesen und freigeben

Der Reviewer listet, was Außenwirkung hat, was noch fehlt und was ein Mensch anschauen muss — inklusive ehrlicher offener Punkte statt erfundener Empfängerlisten. Erst dann entscheidet ein tenant_admin: freigeben oder freigeben und aktivieren.

Das Ergebnis
Ein Satz
Prozessbeschreibung in Alltagssprache statt Knoten und Kanten
Testlauf
im Simulationsmodus der Engine — jeder Knoten mit Außenwirkung wird gestubbt
Nur Entwurf
Aktivierung ausschließlich durch tenant_admin — nie durch die Agency
Worauf es fußt

Der Prozess fußt auf § 14a EnWG (netzorientierte Steuerung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen) und der BNetzA-Festlegung BK6-22-300 vom 27.11.2023, verbindlich für neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen seit dem 01.01.2024. Die Zusicherungen der Agency sind im Code verankert, nicht im Prompt: Entwurf statt Aktivierung, Simulationsmodus statt echter Side-Effects, feste Liste erlaubter Knotentypen. Demo mit Beispieldaten; das Stadtwerk ist fiktiv. Der erzeugte Workflow ist ein Entwurf und ersetzt keine fachliche Prüfung.

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